Aktuelles

Gegenwärtig arbeitet Keller an einer Beaudelaire-Vertonung für Sopran und Gitarre, die im Herbst in Schweden uraufgeführt werden soll.

Als improvisierender Musiker ist Max E. Keller mit den beiden Berliner Günter Heinz (Posaune, Flöte) und André Bartetzki (Elektronik) im Dezember in Basel und Winterthur aufgetreten. Ausserdem erlebte accent-figure-layer seine vorläufig letzte Aufführung am 20.Jan. 2012 in St. Gallen (contrapunkt in der Tonhalle).

NONONONO für Violine solo ist von Susanne Zapf am 5. November und am 13. Dezember in Berlin aufgeführt worden. Das Stück ist 1996 für die damals blutjunge Geigerin geschrieben worden.

Am 14. Oktober, anlässlich der Donaueschinger Musiktage, hat NEOS ( München) die neue CD mit vier Werken präsentiert: tenuto, battuto, fulminante (Tonhalle-Orchester Zürich unter der Leitung von David Zinmann), Selbstgespräche für Klavier und Live-Elektronik (Werner Bärtschi), Cinque für Fagottquartett (Quadriga Fagottensemble Zürich/Berlin) und Trio fluido für Violine (Stefan Läderach), Violoncello (Emanuel Rütsche) und Klavier (Esther Flückiger). Die CD bietet ein Doppelporträt von Max E. Keller und der argentinischen Komponistin Marcela Pavia, die in Mailand lebt.
Der Deutschlandfunk hat die CD bereits am 8.Januar vorgestellt. Und die Neue Musikzeitung (München) schrieb im November: "Ein reizvolles Doppelporträt (…) Beide lassen auch einen Hang zum Fantastischen durchschimmern - sie mit dynamischer Aufladung, er mit ausgesuchten Klangfarben und Raumwirkun-gen, wie etwa im Orchesterstück "tenuto, battuto, fulminante". Der Zürcher Tages-Anzeiger charakterisiert die Musik mit "kompromissloser Klarheit, die auch vor harten Scnitten und aggressiven Gesten nicht zurückschreckt, aber zugleich mit subtil und innovati gestalteten Klangfarben arbeitet."

Am 5. November hat der Chor LES VOIX (La Chaux-de-Fonds) unter der Leitung von Nicolas Farine Abschied (Text: Max E. Keller) in Winterthur uraufgeführen. Weitere Aufführungen in La Chaux-de-Fonds und in Bern (Aufnahme DRS 2)..

Am 8. Oktober haben Katia Guedes (Sopran) und Matthias Bauer (Kontrabass) an der "Pyramidale" in Berlin Zwei Schwestern (Text: Christian Morgenstern) aus der Taufe gehoben. Das Werk wird nun auf der CD Sélection 2011 erscheinen, eine Auswahl von Schweizer Uraufführungen des Jahres 2011.

Das Ensemble Horizonte (Detmold) hatte Keller einen Auftrag erteilt, ein Werk zu schreiben, das sich mit Friedrich Gottlieb Klopstock auseinandersetzt. Keller hat einen Text geschrieben, der Ausschnitt aus "Der Zürchersee" und "Die Frühlingsfeier" - Loblieder auf die Natur als Basis allen Lebens - , mit einem Symbol heutiger Naturschädigung konfrontiert, nämlich mit den Staus im Autoverkehr. Mutter Natur für Sopran und Ensemble ist am 16.9.2011 in der Christianskirche Hamburg-Ottensen uraufgeführt und vom Deutschlandfunk aufgezeichnet worden. In der Christianskirche ist F.G.Klopstock begraben.

Am 8. Juli 2011 hat Satoko Inoue in Tokio Movements für Klavier präsentiert. Die Uraufführung war an den Weltmusiktagen der IGNM 2009 in Australien, eine weitere Aufführung war im Juli 2010 in Berlin.

Am 18. Juni 2011 wurden am 34. Festival "Franco-Anglais de Poésie" in Paris zwei neue Werke von Max E. Keller uraufgeführt. Das Festival dauert jeweils eine Woche mit Lesungen, Videos, Diskussionen und Konzerten, an denen Neuvertonungen ausgewählter AutorInnen aus allen englisch und französisch sprechenden Ländern aufgeführt werden. Keller hat vom Amerikaner Barry Wallenstein Shopping List für Sprechstimme, Altsaxophon und Klavier vertont und Pour aller mieux des Franzosen Jean Miniac für Tenor, Tenorsaxophon und Klavier.

Ruh' für Sopran und Violoncello auf einen eigenen Text haben Irene Kurka und Burkart Zeller am 3. Juli an den "XIX. Randfestspielen Zepernick" (bei Berlin) zur Uraufführung gebracht. Auf youtube ist die Aufführung zu sehen und zu hören. Auf Wunsch von René Wohlhauser Keller wird nun eine Version für Sopran und Bariton erstellen.

Am 2.April haben Javier Hagen und Ulrike Mayer-Spohn 1968 - und heute? für Tenor (Countertenor) und Blockflöte in Biel uraufgeführt. Weitere Aufführungen: 2011 in Bern, Perrefitte, Zürich, Basel und Winterthur. Keller hat den Text selber geschrieben - eine Art Rückschau und Bilanz.

Im November 2010 ist bei Dreamscape die CD accent-figure-layer herauskommen.(www.dreamscape.ch; DEA 4765) Die CD- Taufe fand am 16. November 2010 im Kleintheater Luzern (Forum Neue Musik Luzern) statt. Es spielen: Christoph Erb (ts, bcl), Dani Schaffner (perc), Max E. Keller (p, comp), Egidius Streiff (vl), Muriel Schweizer (vla), Dominique Girod (b).Weitere Konzerte: 4. Dez. in der Imprimerie Basel, 14. Januar 2011 im Eisenwerk Frauenfeld, am 6. Nov. in La Chaux-de- Fonds, am 10. Nov. in der WIM Bern und am 20. Jan.2012 in der Tonhalle St. Gallen (Contrapunkt)
Radio Bremen 12.1.2011, HÖRPROBE / CD DES TAGES NORDWESTRADIO: "Eine gelungene CD findet Marita Emigholz und verabschiedet sich mit dem Anfang des letzten Stückes der CD …"
Neue Luzerner Zeitung; 15.11.2010
"Max E. Keller (Klavier) kombiniert doppelt Improvisation mit Komposition, indem er vage Abläufe für Improvisationen formuliert und Musiker aus Klassik und Jazz vereint. Das Resultat ist bestechend: Musik, die anarchische Entfesselung in griffige Formen bringt und die Qualitäten der Musiker auch mal groovig (der Luzerner Saxofonist Christoph Erb) und süffig (Geiger Egidius Streiff) nutzt."

Am 6. Oktober hat Max E. Keller (p) in der Reihe "JazzAmMittwoch" des Theater am Gleis Winterthur zusammen mit Hermann Bühler (as, cl, bcl) und Barry Guy (b) frei improvisieren. Das Interplay stand unter dem Titel Sorpresa Seconda (die zweite Überraschung) und bezieht sich auf ein Konzert von Keller und Guy im November 09 unter dem Titel Sorpresa.

An der Berliner "Pyramidale 9 - Double eCHO" - das Thema bezieht sich in erster Linie auf den Austausch der beiden Länder D und CH - hat Max E. Keller im September auf dem Tenorsaxophon und mit Live-Elektronik im Tram vom Hackeschen Markt zum Ort des Festivals in Hellersdorf (Linie M 6) improvisieren, zusammen mit dem Berliner Dietrich Petzold (Violine) und dem Schweizer Matthias Würsch (Schlagwerk). Sie begleiteten damit die Lesung der jungen Schweizer Autorin Barbara Schibli, welche unter dem Titel "Gleissend verflechtet" ihre speziell für diesen Anlass in Berlin geschriebenen Texte gelesen hat. Im Schlosstheater Rheinsberg spielten das quatuor antipodes und Matthias Würsch am 26. September Kellers Gravuren für Streichquartett und Schlagzeug, ebenso am 27. September an der Pyramidale zu einer Lesung von Dieter Moor sowie am 28. September im BKA in der Reihe "Unerhörte Musik".

Petra Ronner stellte im September in Durban und in Stellenbosch (Südafrika) Selbstgespräche für Klavier und Live-Elektronik vor.
Werner Bärtschi hatte das Werk 2008 auf eine Tournee mitgenommen und in Ecuador, Chile, Peru, Bolivien, Argentinien und Brasilien mit grossem Erfolg gespielt.

Am 18. September spielten Noëlle-Anne Darbellay (Violine) und Samuel Stoll (Horn) das Duo il filo, das 2009 auf den Färöer Inseln uraufgeführt worden ist.

Où est le roi?, die Verarbeitung des Themas des Musikalischen Opfers, ist am 20. August im Festival musikalische Begegnungen, Ref. Kirche Lenzburg zur Uraufführung gekommen. Es handelt sich um einen Auftrag des Schweizer Kammerensembles: Martin Huber, Flöte; Fanny Tschanz, Violine; Daniel Schaerer, Cello; Simon Peguiron, Orgel. Eine zweite Aufführung hat im . Oktober in Winterthur stattgefunden. Sie ist von DRS 2 aufgenommen worden und am Dienstag, 18.Januar 2011' ausgestrahlt worden. Weitere Aufführungen: 4.März in Zürich, 6. März in La Neuve Ville, 20. März in La Chaux-de-Fonds

An den Randfestspielen Zepernick (bei Berlin) haben am 3. Juli Bettina Buchmann (Akkordeon), Egidius Streiff (Violine) und Tomas Bächli (Klavier) weniger und mehr (1996) präsentiert. Bächli spielte am 4. Juli zudem Movements (2009) als europäische Erstaufführung. Ebenfalls am 3. Juli haben Daniela Müller und Petra Ackermann in Basel unione e tremolo gespielt.

Am 24. Juni ist in Aarau das Lied Schwein gha für Kinderchor mit Klavierbegeleitung erstmals öffentlich aufgeführt worden. Den Text hat Keller selber geschrieben, indem er Kinderaufsätze zum Thema verarbeitet hat. Der Auftrag ist für das Heft Neue Lieder für den Kanton Aargau entstanden, das im Herbst 2010 zusammen mit einer CD erscheinen wird.

Snowflakean Thoughts für Sprechstimme, Altsaxophon und Klavier (für Amateure) auf einen Text des Amerikaners James A. Emanuel wurde am 19. Juni im Festival franco-angelais de poésie in Paris aufgeführt. Zudem hob Noëlle Darbellay Pourquoi für sprechende Violine aus der Taufe, die Umsetzung eines Textes des in Québec lebenden Haitianers Anthony Phelps.

Gravuren für Streichquartett und Schlagzeug wurde am 11.Juni durch das quatuor antipodes und Matthias Würsch in Winterthur uraufgeführt. Das Konzert wurde von Radio DRS 2 mitgeschnitten und am 23. Juni gesendet.

Am Berner Festival l'art pour l'Aar spielten Hans Eugen Frischknecht am 18. April Erinnerungen V für Orgel und Pierre-André Bovey am 6. Juni Miniatur für Flöte.

Am 13. April hat die Geigerin Susanne Zapf ein weiteres Mal das für sie geschriebene NONONONO aufgeführt, und zwar in der Berliner Konzertreihe "Unerhörte Musik".

Die 60-Sekunden-Miniatur ich, du, wir für Sextett, eine Geburtstagsgabe für das ensemble neue musik zürich, ist am 19.März 2010 im Rahmen der Geburtstagskonzerte des Ensembles aufgeführt worden.

allemal für Sopran, Klarinette/Bassklarinette und Klavier ist vom Ensemble Phorminx im Februar in Aarau, Bern, Winterthur, Darmstadt und Tübingen präsentiert worden. Das Werk ist 2008 in Sao Paulo uraufgeführt worden. Eine weitere Aufführung wird Montag, 4. Oktober 2010 um 19.30 im
Foyer des Staatstheaters Wiesbaden stattfinden, wo das Ensemble Phorminx unter dem Titel "Nah und doch so fern / swiss made (+) - Neue Musik aus der Schweiz und Deutschland" auftretem wird.

Am 27. Februar 2010 hat des Ensemble Horizonte Kellers Inseln für Viola und Violoncello aufgeführt. Das Konzert im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte wurde vom WDR mitgeschnitten und am 28. Juni gesendet.

Am 24. Februar 2010 ist in der Tonhalle St.Gallen Wendepunkte für Klavier, Schlagzeug und Streichquartett von Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule Burggraben uraufgeführt worden. Alljährlich vergibt diese Schule einen Kompositionsauftrag an einen Schweizer Komponisten, der im Leistungskkurs Musik erarbeitet und dann im Schlusskonzert aufgeführt wird.

Ende Dezember hat Keller ein Klavierstück mit dem Titel Movements komponiert. Die Kurzversion davon mit dem Titel Spontanoues Movements gehört zu den 22 Werken, welche aus über 200 Einsendungen für das Schlusskonzert der World Music Days in Sidney am 4. Mai 2010 ausgewählt worden sind.

Auch als frei improvisierender Musiker ist Max E. Keller wieder in Erscheinung getreten: am 25. Nov.09 spielte er mit Christian Wolfarth (dr) und Barry Guy (b) in Winterthur und am 15. Dezember mit Stephan Wyler (tp) und Dani Schaffner (dr) in der WIM Zürich. Am 10.März 2010 ist er mit Robert Morgenthaler (tb), Hermann Bühler (as, clar.) und Jacques Widmer (dr) in Winterthur aufgetreten. Am 12. April wird er im Berliner b-flat im Trio Ampio mit Johannes Bauer (tb) und Dietrich Petzold (vl, vla) spielen.

Am 13. November ist in Hongkong Kellers Wie Kraut und Rüben für Oboe, Fagott, Viola und Gitarre vom deutschen Ensemble "Sortisatio" aufgeführt worden. Das Werk ist eine Umsetzung des gleichnamigen Bildes von Paul Klee, das im Kunstmuseum Winterthur hängt und dort im März 2008 uraufgeführt worden ist. "Sortisatio" wird es im kommenden Jahr auch in Leipzig und Salzburg spielen. In Hongkong standen ausserdem 5 chinesische und ein weiteres schweizerisches Werk auf dem Programm, die ebenfalls Bilder von Paul Klee in Töne setzen.

Am 2. Oktober hat brass invent das neue Blechbläser-Quintett Grillen an der Pyramidale in Berlin Hellersdorf uraufgeführt.

Zum Jubiläumsfest 30 Jahre Theater am Gleis Winterthur hat Keller die Miniatur Peanuts für Flöte, Klarinette und Streichtrio komponiert, die am 26. September vom Ensemble Theater am Gleis uraufgeführt wurde. Weitere Aufführungen werden im Juni 2010 bei Stadtrundgängen erfolgen.

Im Juli hat Max E. Keller das Trio fluido für Stefan Läderach (Violine), Emanuel Rütsche (Violoncello) und Esther Flückiger (Klavier) beendet, das am 12. September 2009 in Winterthur uraufgeführt wurde. Radio DRS 2 hat das Konzert aufgezeichnet und am 21. Oktober gesendet. Es folgten Konzerte in Aarau und eine Tournee in Argentinien (Teatro Colon Buenos Aires, Rosario, Santa Fe, La Plata) sowie Workshops mit Max E. Keller in Buenos Aires, Santa Fe, Rosario. 2010 haben weitere Aufführungen in Mailand und Basel stattgefunden.

Im Rahmen des deutsch-schweizerischen Projektes " voice summit - 3 Soprane" ist die Gemeinschaftskomposition blau rot soft von Susanne Stelzenbach, Ralf Hoyer und Max E. Keller für drei Soprane (Katia Guedes, Monika Teepe, Kornelia Bruggmann) am 28. August 2009 in Berlin-Marzahn zur Uraufführung gelangt. Weitere Aufführungen: 28. August im Herrenhaus Heinrichsruh, 30. August Altes Ratshaus Potsdam,
1. Sept.BKA-Theater (Reihe Unerhörte Musik).
Das Projekt war zudem am 22. Oktober in Winterthur zu hören.

Am 29. August 09 ist im Rahmen des Internationalen Klangkunstfest 09__tiefKLANG in Berlin NONONONO (1996) für Violine von Susanne Zapf aufgeführt werden, für die das Werk geschrieben wurde.


An den Randspiele Zepernick (10.-12. Juli 09) ist hasten und warten (2008) für Violine (Egidius Streiff) und Live-Elektronik (Max E. Keller) aufgeführt werden.

Für ein Gastspiel auf den Färöer Inseln im Juni schrieb Keller das Duo Il filo für Violine (Noëlle-Anne Darbellay) und Horn (Olivier Darbellay). Bei dieser Gelegenheit wurde auch Erinnerungen V für Orgel sowie Miniatur für Flöte aufgeführt.

Selbstgespräche (2006) für Klavier und Live-Elektronik wurde von Radio DRS 2 am Donnerstag, 12.März 2009, 22.30 Uhr (CH-Musik) in der Aufnahme mit Werner Bärtschi gesendet.

Teresa Hackel (Blockflöten) und Simone Keller (Klavier) habenVerschmelzungen (2003) am 5. März 09 in Zürich, am 8.März in Basel, am 13. März in Winterthur, am 15.März in Autigniy. Es folgen Aufführungen am 8. Mai in Bern und am 27. Mai in Bukarest.

Im Februar 2009 ist in Quito (Ecuador) Le croce vom Orchestra Sinfonica National de Ecuador unter Leitung von Emmanuel Siffert aufgeführt worden.

Im Februar.2009 ist accent-figure-layer, ein abendfüllendes Projekt zwischen Improvisation und Komposition, in der Reihe JAZZAMMITTWOCH im Theater am Gleis Winterthur mit grossem Erfolg zur Uraufführung gekommen.
Weitere Aufführungen: 3.Sept.in Zürich (Mitschnitt Radio DRS 2; Sendung 8.Okt. 22.35 Uhr); 4. Sept., Kunstraum Riehen 2010 wird das Projekt bei Dreamscape (www.dreamscape.ch) auf CD erscheinen.

Cinque für vier Fagotte ist im Mai 2008 vom Quadriga Fagottquartett (Matthias Racz, Michael von Schönermark, Elisabeth Göring, Douglas Bull) an der Musikakademie Rheinsberg uraufgeführt und in der Reihe "Unerhörte Musik" im BKA Berlin sowie an den Randspielen Zepernick wiederholt worden. Cinque ist Teil einer Kooperation zwischen 14 deutschen und Schweizer Komponisten, die je ein kurzes Werk für diese ungewöhnliche Besetzung geschrieben haben. Im Januar 2009 folgten fünf Konzerte in der Schweiz, nämlich in der Konzertreihe "sonaare" Aarau, am Festival L'art pour l'Aar in Bern und Biel, im Kulturhaus Helferei Zürich, in musica aperta Winterthur. Radio DRS 2 hat das Konzert aufgenommen.


Kürzlich beendet hat Max E. Keller sein 4. Streichquartett.

An der 7. Pyramidale in Berlin sind im November 2008 zwei Werke uraufgeführt worden. Das Improvisationskonzept In Regen, Blitz und Donner wurde von behinderten Kindern der "Schule am Mummelsoll" sowie Ruth Velten (Altsaxophon), Martin Posegga (Tenorsaxophon) und Agnieszka Dziubak (Violoncello) gespielt. Lenka Zupková (Violine)und André Bartetzki (Live-Elektronik) haben hasten und warten aus der Taufe gehoben.

Das Aargauer Kuratorium würdigt Max E. Keller mit einem an Beitrag das das künstlerische Schaffen.

An den Zepernicker Randspielen sind im Juli 2008 Dialoges für Gitarre (Mats Scheidegger) und Live-Elektronik (Gary Berger) uraufgeführt worden.

Das Trio Ampio mit Johannes Bauer (Posaune), Dietrich Petzold (Violine) und Max E. Keller (Klavier) hat im Mai 2008 eine kleine Schweizer Tournee gemacht: "JazzAmMittwoch" Theater am Gleis Winterthur, Kulturraum Thalwil, Gare du Nord Basel, Jazzkantine Luzern.

Der Schweizer Pianist Werner Bärtschi hat auf seiner Südamerika-Tournee im März Kellers Selbstgespräche für Klavier und Live-Elektronik mitgenommen und in Ecuador, Chile, Peru, Bolivien, Argentinien und Brasilien mit grossem Erfolg gespielt. Keller hat ihn während drei Wochen begleitet und einige Vorträge und Workshops gehalten. Im Dezember hat Radio DRS das Werk produziert.

Am 12. März ist in Sao Paulo allemal - 10 Aphorismen von Georg Christoph Lichtenberg für Sopran, Klarinette und Klavier uraufgeführt worden, ein Auftrag der STEO-Stiftung Zürich. Geschrieben ist das Trio für das Ensemble plusquammembi, das die in Berlin lebende brasilianische Sopranistin Katia Guedes mit zwei brasilianischen Musikern bildet. Im Juli werden in Rio zwei weitere Aufführungen folgen.

Am 11. März 2008 hat das Leipziger Ensemble Sortisatio im Kunstmuseum Winterthur Wie Kraut und Rüben für Oboe, Fagot, Gitarre und Viola uraufgeführt. Das Werk entstand im Rahmen des Projektes "Klee-Klang", in welchem 7 Komponisten aus der Schweiz, Deutschland, Ungarn, Chile und Hongkong Bilder von Paul Klee "vertonen". Das von Keller gewählte Bild gleichen Titels hängt im Kunstmuseum Winterthur. Am 12. März ist das Programm im Festival "l'art pour l'Aar" in Bern wiederholt worden.

concertare e improvvisare, ein Septett für sechs notierte Instrumente und improvisiertes Soloklavier, ist am am 16. November in Detmold vom dem dortigen Ensemble Horizonte uraufgeführt worden, wobei Keller selber als Pianist mitwirkte.

Bereits zum sechsten Mal fand die u.a. von der Ernst von Siemens Stiftung unterstützte Konzertreihe Musik im Neuen Museum in Nürnberg statt, in der am 28. Oktober ein Porträt des Winterthurer Komponisten Max E. Keller auf dem Programm stand. Das KlangKonzepteEnsemble spielte das kürzlich erst uraufgeführte Quintett 12-6-07. Weiter kamen Löwen Löwen auf Texte von Klaus Merz für Sopran und Violine zur Aufführung. Nebst einem Kommentar des Komponisten erklangen ausserdem zwei Solowerke: NONONONO für Violine und aufflackern und verlöschen für Tenorsaxophon.
Löwen Löwen
ist übrigens am 24. Oktober auch im Kunsthaus Zürich gespielt worden, zusammen mit anderen Vertonungen von Texten von Klaus Merz.

In Berlin ist am 14. Oktober das Blockflötentrio les sons perdus durch das bekannte Trio "les trois en bloc" uraufgeführt worden. Während des Aufenthaltes in Berlin hat Margarete Zander vom Rundfunk Berlin Brandenburg ein längeres Gespräch mit Max E. Keller für eine Porträt-Sendung in Musik der Gegenwart aufgenommen.

An der 6.Pyramidale in Berlin-Hellersdorf wurde am 13. Oktober 12-6-07 für Sopran, Oboe, Altsaxophon, Horn und Viola uraufgeführt. Die absurd-hintergründige Textmontage von Max E. Keller geht aus von einem Text über die statistisch häufigsten Todesursachen in der Schweiz, eingestreut werden 10 Kurzmeldungen über sehr Diverses aus dem realen Leben, alles objets trouvés aus zwei Zeitungen vom 12. Juni 2007.

Am 16. September ist Max E. Keller als Improvisator im Trio of surprises zusammen mit Günter Heinz (Posaune) und Jacques Widmer (Schlagzeug) am Festival für frei improvisierte Musik in Dresden aufgetreten. Am 19. September fand im Schumann-Haus in Zwickau ein Anschlusskonzert statt.

gebündelt und ausfasernd für das ensemble für neue musik zürich in der Besetzung Flöte, Klarinette, Violine und Klavier ist am Pfingstwochende 2007 in Kiew uraufgeführt worden.

Anlässlich des 60. Geburtstages von Max E. Keller ging das Trio RUGA (Walter Ifrim, Klarinetten; Volker Rausenberger, Akkordeon; Johannes Nied, Kontrabaß) im März 2007 mit calmo e furioso auf eine kleine Deutschland-Tournee. Das Programm brachte ausserdem Werke seiner Kollegen aus der Schweiz (Michael Heisch, Nadir Vassena, Roland Moser) und aus Berlin (Rainer Rubbert, Susanne Stelzenbach, Helmut Zapf) an folgenden Orten zur Aufführung: Kunstraum Tosterglope, 5. Zepernicker Frühling - Konzert zum 60. Geburtstag von Max E. Keller, "Unerhörte Musik" im BKA Berlin, Elisabeth-Schneider-Stiftung, Freiburg.
Ausserdem trat Keller am 12. März mit dem Trio Ampio als Improvisator am Klavier im Exploratorium auf und hat dort mit seinen Berliner Kollegen Johannes Bauer (Posaune) und Dietrich Petzold (Geige, Bratsche) für spannungsvolle Dialog gesorgt. www.exploratorium-berlin.de

Am 19. Februar 2007 ist das Trio Ampio mit grossem Erfolg in der Reihe Jazz in der Kammer im Theater Magdeburg aufgetreten."Gemeinsam ist allen drei Musikern, daß sie alle nur denkbaren Klang- und Tonvarianten ihren Instrumenten zu entlocken verstehen. (…) Aber all diese Techniken sind nicht nur Spielerei. Es entsteht doch eine mitreißende Musik, aufregend und gefühlsbetont und in jedem Fall überraschen neu." [Volksstimme Magdeburg, 21.Feb. 07]

Keller Selbstgespräche für Klavier und Live-Elektronik (Auftrag der Winterthurer Kulturstiftung und der SUISA-Stiftung) sind von Werner Bärtschi am 22. Februar 07 in Winterthur uraufgeführt worden. Am 6. März hat er sie in der Konzertreihe Rezital in der Tonhalle Zürich wiederholt. Im März 2008 hat Bärtschi das Werk auf seine Südamerika-Tournee mitgenommen und in Quito, Loja, Sanitago, Lima, La Paz, Buenos Aires und Belo Horizonte gespielt..

Am 9. Januar 2007 hat Max E. Keller den Kulturpreis 2006 der Stadt Winterthur bekommen. Die Laudatio hielt der Musikjournalist Thomas Meyer, die musikalische Umrahmung besorgten Kornelia Bruggmann (Sopran) und Egidius Streiff (Violine), wobei NONONONO, Löwen Löwen und Fern(seh)-Mitleid aufgeführt wurden.

 

aktualisiert am 26.01.12